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Universität Konstanz

Die Universität Konstanz wurde 1966 als Reformuniversität mit neuen Formen von Studium, Lehre und Forschung gegründet. Obwohl die Universität Konstanz mit rund 9000 Studierenden zu den kleineren Hochschulen zählt, qualifizierte sie sich 2007 im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur kleinsten und jüngsten der neun Exzellenzuniversitäten in Deutschland.

Forschung und Lehre bedingen und befruchten sich!
Die Einheit von Forschung und Lehre ist Leitprinzip der  Universität  Konstanz. Bezüglich der Ausbildung von Studierenden hat sie einen ausgezeichneten Ruf im In- und Ausland. Insgesamt kann unter mehr als 100 Studiengängen aus Mathematik und Naturwissenschaften, Rechts-, Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften sowie den Geisteswissenschaften ausgewählt werden. Die Exzellenzuniversität Konstanz genießt auch als renommierte Forschungsuniversität bundesweit und auf internationaler Ebene einen hervorragenden Ruf und unterstreicht somit das Leitprinzip. Ihre Forschungsstärken bündelt sie eindrucksvoll in ihren 3 Sektionen mit insgesamt 13 Fachbereichen.

Im Fachbereich Biologie, einem der größten Fachbereiche der Universität Konstanz, untersucht der Lehrstuhl Phytopathologie seit fast 30 Jahren die Interaktion von Pathogenen mit ihren Wirtspflanzen. Eine zentrale Stellung in diesen Untersuchungen nimmt Erwinia amylovora, der Erreger des Feuerbrandes, ein. Diesem kommt gerade in der Obstbauregion Bodensee eine außerordentliche Bedeutung zu. Seit Jahren besteht auch eine intensive Kollaboration mit der Konstanzer Firma Bio-Protect im Bereich der Feuerbrandforschung. 

Schwerpunkte im Projekt 

  • PS-2: Kulturmaßnahmen

  • PS-3: Wirkstoffe

  • PS-4: Sorten

Weitere Arbeitsbereiche 

Am Lehrstuhl Phytopathologie werden derzeit drei Projektschwerpunkte verfolgt. 

Neben der Feuerbrandforschung im Interreg IV Programm werden im Rahmen vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Projekten Untersuchungen zur Pathogenese und Epidemiologie des Erregers sowie Wirksamkeitsprüfungen zur Entwicklung von Bekämpfungsstrategien im ökologischen Obstbau durchgeführt. 

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die molekulare, biochemische und zytologische Untersuchung der Interaktion von obligat biotrophen Schaderregern und ihren Wirts- und Nichtwirtspflanzen am Beispiel der Rostpilze. Diese Arbeiten werden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit mehreren Bewilligungen unterstützt. 

Der dritte Schwerpunkt der Forschung liegt in der Untersuchung der Zusammensetzung der mit Schilf assoziierten Mikroflora, sowie der Analyse der Rolle bestimmter aquatischer Mikroorganismen beim Schilfsterben.

 

Kontakt

Universität Konstanz
Fachbereich Biologie
Lehrstuhl Phytopathologie
Universitätsstr. 10
78457 Konstanz
Telefon:      +49 7531 88 2105
Fax:             +49 7531 88 3035
 
 
PD Dr. Ralf Thomas Vögele
Projektleiter (Kulturmaßnahmen und Sorten)
Telefon:      +49 7531 88 4305
E-Mail:        Ralf.Voegele@uni-konstanz.de
 
Dr. Stefan Kunz
Projektleiter (Wirkstoffe)
Telefon:      +49 7531 88 4305
E-Mail:        Stefan.Kunz@uni-konstanz.de
 
Professor Dr. Kurt W. Mendgen
Lehrstuhlinhaber
Telefon:      +49 7531 88 2997
E-Mail:        Kurt.W.Mendgen@uni-konstanz.de