Julius Kühn-Institut
In Folge des Gesetzes zur Neuordnung der Ressortforschung ist mit dem 1. Januar 2008 das Julius Kühn-Institut aus der früheren Biologischen Bundesanstalt hervorgegangen. Das Institut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau in Dossenheim untersucht innerhalb des BMELV Forschungsplans Fragestellungen zu Ursachen und Bekämpfung von Schadenerregern in einer Reihe obstbaulicher Kulturen und an Reben, z.B. zur Bekämpfung der Kirschfruchtfliege, des Feuerbranderregers ohne Antibiotika, von Phytoplasmosen an Obstgehölzen und Reben sowie zur Bekämpfung der ESCA-Krankheit an Reben. Neben dieser direkten Forschungstätigkeit leistet das Institut einen wesentlichen Beitrag bei der Beratung der Bundesregierung in Fragen von Pflanzenschutz und Pflanzengesundheit und wirkt an der wissenschaftlichen Bewertung von Pflanzenschutzmitteln und Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen im Rahmen des nationalen Zulassungsverfahrens und der EU-Wirkstoffprüfung mit. Übergreifende Strategien wie die Bekämpfung des Feuerbranderregers ohne Antibiotika werden im Auftrag des BMELV durch das JKI koordiniert.
Schwerpunkte im Projekt
Weiterentwicklung alternativer Bekämpfungsverfahren
Blütenmonitoring zu Verbleib und Auswirkung mikrobieller Biokontroll-Organismen
Durchführung von Freilandversuchen mit künstlicher Infektion
Kommunikation aktueller Ergebnisse mit Zulassungs- und Bewertungsbehörden
Feuerbrand Freilandsversuchsanlage Kirschgartshausen
In enger Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg –Außenstelle Stuttgart und der übergebietlichen Pflanzenschutzberatung für Obstbau beim Landratsamt Karlsruhe werden seit 1998 Freilandversuche zur Feuerbrandbekämpfung durchgeführt. Die Versuchsanlage des JKI in Kirschgartshausen ermöglicht durch ihre isolierte Lage die Durchführung von Versuchen mit künstlicher Infektion.
Kontakt
Telefax: +49 (62 21) 8 68 05-15
Leiter
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