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Ergebnisse und Empfehlungen des Interreg IV-Projekts
Vier Jahre lang haben Fachleute aus dem ganzen Bodenseeraum im Rahmen des Interreg IV-Projekts "Gemeinsam gegen Feuerbrand" zusammengearbeitet. Die Bündelung aller fachlichen Kräfte hat sich gelohnt. "Es ist gelungen, eine zukunftsfähige Gesamtstrategie für den Obstbau am Bodensee zu erarbeiten", brachte Landesrat Erich Schwärzler die jetzt vorliegenden Ergebnisse und Empfehlungen des Projekts bei der Pressekonferenz am 29. September 2011 auf den Punkt.
Das hervorragend funktionierende Miteinander aller Beteiligten machte das Projekt "Gemeinsam gegen Feuerbrand" nicht nur zu einem Erfolg aus fachlicher Sicht, sondern auch zu einem Meilenstein der regionalen Zusammenarbeit im Bodenseeraum, so Landesrat Schwärzler: "Durch den regen Austausch unter den Partnern im Rahmen des Projekts konnten Synergien zwischen den Schwerpunkten "Sorten", "Kulturmaßnahmen" und "Wirkstoffe" erzielt und verwertet werden. Die Kommunikation, der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen 13 Partnern – Länder, Forschungseinrichtungen und Institutionen – ist als best practice hervorzuheben."
Auf diese Weise führte das Projekt zu einer Reihe überaus relevanter Ergebnisse zur Bekämpfung von Feuerbrand im Streu-/Feld- und Erwerbsobstbau.
"Unsere wissenschaftlich abgesicherten Empfehlungen sind für Forschung, Lehre, Beratung und Obstbaupraxis gleichermaßen interessant", so Projektleiterin Moosbrugger.
Die Empfehlungen wurden in einer Broschüre zusammengefasst.
Die wichtigsten Ergebnisse:
35 Apfel- und 17 Birnensorten können als robuste Sorten zur Pflanzung empfohlen werden. Sie werden in einem Merkblatt näher beschrieben. Es handelt sich dabei um lokale und regionale, teilweise auch alte Sorten mit Anbaueignung am Bodensee und darüber hinaus.
Für sieben verfügbare Wirkstoffprodukte konnte die Wirkung oder Teilwirkung wissenschaftlich bewiesen werden.
Die Bedeutung der Kulturmaßnahmen in Abhängigkeit von Sorte, Alter, Standort und Witterung konnte im Rahmen des Projekts über zahlreiche Versuche und Feldbeobachtungen nachgewiesen werden.
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung zu den Projektergebnissen.